Vom 6. bis 7. Mai 2025 trafen sich Kinder und Erwachsene aus 11 EU-Ländern beim ersten Studienbesuch der Plattform in Irland.
Worum ging’s bei dem Studienbesuch?
Eine Gruppe motivierter Kinder und Erwachsener kam zusammen, um sich auszutauschen, zu lernen und mehr zu folgenden Themen herauszufinden:
- Wie werden Kinder in Irland auf lokaler und nationaler Ebene in die Entscheidungsfindung einbezogen?
- Wie funktioniert die Beteiligung von Kindern und wie könnte sie in anderen Ländern vorangebracht werden?
Das haben wir gelernt
Damit Kindern wirklich zugehört und ihre Meinung ernst genommen wird, sollten die nationalen Regierungen
- sicherstellen, dass es weder an Geld, Schulungen, Personal noch an kinderfreundlichen Materialien mangelt
- Kinder in Entscheidungen einbeziehen, die sich auf ihr tägliches Leben auswirken
- prüfen, ob die Ideen von Kindern zu echten Veränderungen und Verbesserungen beitragen
- sowohl Erwachsene als auch Kinder über Kinderrechte und eine gute Zusammenarbeit informieren
- die Zusammenarbeit zwischen Kindern und Erwachsenen fördern, um bessere Ergebnisse zu erzielen
- erfolgreiche Verfahren austauschen und voneinander lernen
Es braucht Räume, in denen Kinder ermutigt werden, ihre Meinung zu sagen – dafür sollten die nationalen Regierungen
- mehr Kinder aus unterschiedlichen Orten, Gruppen, Altersgruppen und Sprachgemeinschaften einbeziehen und ansprechen
- den bestehenden Austausch zwischen Jugendlichen und Erwachsenen unterstützen
- Kinder auf dem Laufenden halten und klare Leitlinien dafür haben, wie und wann dies am besten geschieht
- mehr Treffen zwischen Kindern und Erwachsenen aus verschiedenen Ländern organisieren
- dafür sorgen, dass verschiedene Gruppen und Einrichtungen zusammenarbeiten, z. B. die Regierung, Nichtregierungsorganisationen und Schulen
- darüber reden, dass es sehr sinnvoll ist, dass Kinder und Jugendliche Verantwortung übernehmen und ihre Meinung sagen
Wer war dabei?
- Kinder von der EU-Plattform für die Beteiligung von Kindern (und erwachsene Begleitpersonen)
- Nationale Vertreter*innen des EU-Netzwerks für die Rechte des Kindes
- Teilnehmerländer: Bulgarien, Finnland, Griechenland, Italien, Kroatien, Malta, die Niederlande, Österreich, Portugal, die Slowakei und Spanien
- Kinder von UNICEF und von der Bremore School in Irland (und erwachsene Begleitpersonen)


A happy study visit family!A happy study visit family! 

Structure of Irish child and youth participationStructure of Irish child and youth participation 

Different ways of engaging with Irish children and young peopleDifferent ways of engaging with Irish children and young people 

A creative workshop at The ArkA creative workshop at The Ark 

Discussions, brainstorming and suggestions!Discussions, brainstorming and suggestions! 

Kid's ideas to improve access to informationKid's ideas to improve access to information 

Welcoming cupcakes at Bremore ETSS schoolWelcoming cupcakes at Bremore ETSS school
Wie lief der Studienbesuch ab?
Tag 1, 6. Mai 2025
- Workshops darüber, wie das Ministerium für Kinder, Menschen mit Behinderungen und Gleichstellung mit Sitz in Dublin die Beteiligung von Kindern in Irland organisiert
- Kreativworkshops für Kinder bei The Ark in Dublin
- Stadtbesichtigung und Abendessen
Tag 2, 7. Mai 2025
- Workshops über Kinderrechte für Erwachsene und Kinder zusammen
- Nachbesprechung der Workshops und unserer Ideen für jedes Land
- Besuch der Sekundarschule Bremore Educate Together Secondary School in Balbriggan, wo Schüler*innen gezeigt haben, wie sie sich aktiv beteiligen
Wie geht es weiter?
Auf der Folgesitzung im Juli 2025 haben wir besprochen, was wir gelernt haben und was im Anschluss getan werden muss.
Die Mitglieder der Plattform erstatteten dem Beirat im Oktober 2025 Bericht, und die Mitglieder des Netzwerks berichteten bei ihrem Treffen im November 2025. Beim Treffen des Netzwerks 2026 wird besprochen, wie die Verpflichtungen umgesetzt wurden, und die Fortschritte werden auf der Website veröffentlicht.
Außerdem wird besprochen, wie die Erkenntnisse und Methoden in anderen EU-Ländern eingesetzt werden können, um Kinder umfassender und besser zu beteiligen.
